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Das Rote Kreuz verteilt 11 Mio. € unter den Schwächsten der Opfer der Flut- und Regenkatastrophe Mitte Juli

Das Rote Kreuz Flandern und das Croix-Rouge in der Wallonie haben fast 40 Mio. € an Spenden nach der Flutkatastrophe vom 15. Juli in den Provinzen Lüttich und Namür einsammeln können. Bisher sind 4,7 Mio. € in erste Hilfe, Lebensmittelversorgung und Obdach geflossen. Jetzt werden 11 Mio. € unter den Flutopfern verteilt, die sozial am schwächsten dastehen. Das betrifft auch Haushalte, die schon vor der Katastrophe in prekären Situationen lebten.

Insgesamt sollen diese Mittel an rund 10.000 Haushalte gehen. Das betrifft Einmalzahlungen von etwa 650 €, so das Rote Kreuz. Hinzu kommen noch 195 € pro Person, die zu einer solchen Familie bzw. zu einem solchen Haushalt gehören.

Betroffen sind hier Personen und Haushalte, die nur die geringsten Sozialleistungen beziehen, die vom Sozialamt leben, die sich in einer Schuldenvermittlung befinden oder die nur eine Invalidenrente erhalten, teilt das Rote Kreuz weiter mit.

Die gesamten gespendeten 40 Mio. € werden unter allen schwer getroffenen Opfern der Katastrophe verteilt. Dazu hat das Rote Kreuz einen 8-monatigen Plan ausgearbeitet. Parallel dazu werden mit diesem gespendeten Mitteln auch weitere Aktionen im Katastrophengebiet finanziert, denn dort müssen weiter Wohnungslose untergebracht und Betroffene werden weiter medizinisch versorgt und mit Lebensmitteln versorgt. 

Die Hochwasserkatastrophe in Ostbelgien und in der Wallonie in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli sorgte für Schäden in Milliardenhöhe und für zahlreiche Obdachlose. 38 Menschen kamen bei dieser Katastrophe ums Leben. Am schwersten Betroffen war das Wesertal, in dem die Wassermassen nach dem extremen Starkregen und nach der Öffnung der Eupener Talsperre verheerende Zerstörungen anrichtete.

AFP or licensors

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