Foto Luk De Wilde

Großbrand in Geflügelzucht in Sint-Niklaas: 165.000 Hühner verbrannt

Bei einem Großbrand in einer Geflügelzucht in Sint-Niklaas in der Provinz Ostflandern sind am Dienstagabend rund 165.000 Hühner getötet worden. Die Feuerwehr war im Großeinsatz und konnte verhindern, dass sich die Flammen auf einen Pferdestall ausbreiten konnten.

Der enorme dreiteilige Hühnerstall brannte völlig nieder und das brennende Isolationsmaterial des Daches des Gebäude sorgt für eine enorme und weithin sichtbare Rauchwolke. Der Verkehr rund um den Brandort wurde gesperrt und die Anwohner mussten Türen und Fenster schließen. Der Rauch zog kilometerweit bis hin zu den wichtigen Verkehrsstraßen E17, N70 und N41, wo den Autofahrern dazu geraten wurde, Fenster zu schließen und die Ventilation auszuschalten.

Lieven Dehandschutter (N-VA), der Bürgermeister von Sint-Niklaas lässt prüfen, ob bei den Brand Asbest freigekommen ist. Ersten Messungen zufolge gab es keine giftigen Stoffe im Qualm, sie der Bürgermeister sagte. Mitarbeiter des belgischen Zivilschutzes (ähnlich dem deutschen THW) halfen der Feuerwehr bei den Löscharbeiten und bei der Sicherung des Brandortes. Über die Ursache dieses Großbrandes ist noch nichts bekannt. Sicher ist nur, dass das Feuer im Hühnerstall ausgebrochen ist. 

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