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Knokke macht sich auf für die Rad-WM: "Die Fahrer werden aus dem Meer kommen"

An der Küste bereitet Knokke sich auf die Weltmeisterschaften im Straßenrennen am kommenden Wochenende vor. Der Aufbau der Startpiste ist in vollem Gang. Von vorne betrachtet wird es so aussehen, als kämen die Fahrer aus dem Meer, sagte Eventmanager Geert Laureys gegenüber der VRT. Knokke hat 250.000 Euro für die Organisation der Veranstaltung gezahlt und ist überzeugt, dass es sich auszahlen wird.  

"Man könnte meinen, die Fahrer würden aus dem Meer kommen. Weil wir an der Küste eine  schöne Kulisse haben, wollten wir sie nutzen und den Start am Strand stattfinden lassen", erklärt Geert Laureys.   

Die Startrampe ist etwa 70 Meter lang und verbindet den Startpunkt mit der Strandpromenade. Auch der Kirchturm von Knokke entkommt dem WM-Fieber nicht und wird mit einer riesigen Weltmeisterschaftsfahne geschmückt.

Den Auftakt machen die Zeitfahrer am 19. September mit einem Parcours von 43,3 Kilometer von Knokke nach Brügge. Zu den Favoriten zählen die belgischen Zeitfahrspezialisten Wout van Aert, Victor Campenaerts und Remco Evenepoel. 

Den letzten belgischen Titel im Zeitfahren holte sich 1964 der legendäre Eddy Merckx. 

Am Montag finden die Wettbewerbe der U23-Herren und der Elite-Damen statt. Am Dienstag folgen die Juniorinnen und Junioren. Zum Abschluss des Zeitfahrens findet ein gemischtes Mannschaftszeitfahren statt. 

Die Rad-WM wird bereits zum neunten Mal in Belgien ausgetragen. 1930 fand sie zum ersten Mal hier statt, mit Lüttich als Austragungsort. 2002 war Zolder zum letzten Mal der Schauplatz einer Rad-WM auf belgischem Boden.

Die 100. Rad-Weltmeisterschaft endet am Sonntag, dem 26. September mit einem Straßenrennen der Herren zwischen Antwerpen und Leuven.

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