ImageGlobe

Probleme beim Lesen des neuen elektronischen Personalausweises

Nicht nur Bürger, sondern auch Banken und viele Behörden beschweren sich zurzeit über Probleme beim Lesen des neuen elektronischen Personalausweises. Ein Update der Software würde das Problem lösen, aber darüber sind die Behörden und andere Betroffene nicht informiert worden, berichtet am Donnerstag die Zeitung De Tijd.  

Die neuen elektronischen Personalausweise (eID), die seit April ausgegeben werden, besitzen einen neuen Chip, der sie sicherer macht. Normalerweise können Banken, Behörden oder auch der Hausarzt dank dieses Chips die personenbezogenen Daten mit einem Kartenlesegerät auslesen. Aber bei den neuen elektronischen Personalausweisen ist das Abfragen der personenbezogenen Daten meist nicht möglich ist, wie eine Untersuchung der Zeitung De Tijd ergab. 

Nach Angaben des belgischen Innenministeriums soll es genügen, die Software des  Kartenlesegeräts über die Website eid.belgium.be zu aktualisieren, aber viele Behörden sind sich dessen offenbar noch nicht bewusst.  

Bisher sind 100.270 neue Personalausweise herausgegeben worden (von insgesamt über 8,7 Millionen belgischen Personalausweisen). 

Meist gelesen auf VRT Nachrichten