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Weniger als 700 Patienten wegen Corona in belgischen Krankenhäusern

Zwischen dem 6. und 12. September wurden täglich im Schnitt 1.956 neue Corona-Infektionen registriert. Das bedeutet eine Stabilisierung im Vergleich zum vorangegangenen Zeitraum, so die neuesten Zahlen des belgischen Gesundheitsamts Sciensano.  

Insgesamt befinden sich zurzeit 683 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus (-3 Prozent). Davon werden 214 auf einer Intensivstation (-2 Prozent) behandelt. 

Zwischen dem 9. und 15. September wurden im Schnitt und pro Tag 59 Patienten eingeliefert, was einem Rückgang von 16 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Zeitraum entspricht. 

Zwischen dem 6. und 12. September starben jeden Tag im Schnitt sieben Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Das ist ein Anstieg von 4 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Die Pandemie hat in Belgien mittlerweile 25.486 Menschenleben gefordert. 

Die Reproduktionsrate beträgt 0,92. Liegt der Wert unter 1, bedeutet dies, dass die Epidemie rückläufig ist. Die Inzidenz, die die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner angibt, erreichte innerhalb von 14 Tagen 238,5. 

Inzwischen haben 86 % der erwachsenen Bevölkerung bereits mindestens eine Dosis des Covid-Impfstoffs erhalten und 84 % sind vollständig geimpft. 

In der Region Brüssel-Hauptstadt liegt der Durchimpfungsgrad (2 Dosen) zurzeit bei 63 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Knapp 66 Prozent der Brüsseler über 18 Jahre haben eine Dosis erhalten. 

Die aktuellsten Statistiken über Infektionen, Todesfälle und Krankenhausaufenthalte werden vom belgischen Gesundheitsinstitut Sciensano erfasst und veröffentlicht. 

Zahlen über die Anzahl der gelieferten Impfstoffe und über die verabreichten Impfungen werden von der belgischen Arzneimittelagentur (FAMHP, Federal Agency for Medicines and Health Products) und von Sciensano erfasst und veröffentlicht.

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