Flame besucht die Höhlen von Postojna und wird zum Star in Slowenien

Mathieu Deramoudt, der in Dikkebus in der Nähe von Ypern (Westflandern) lebt, beschloss, auf dem Rückweg von seinem Urlaub in Kroatien einen kurzen Zwischenstopp in Slowenien einzulegen. Und er entschied sich für einen Besuch der Höhlen von Postojna. Aber als er dort wieder herauskam, warteten viele Journalisten der slowenischen Presse auf ihn. Dann entdeckte er, dass er gefeiert wurde, weil er der 40.000.001ste Besucher dieser Höhlen war.

Mathieu Deramoudt wird seinen Besuch in den Höhlen von Postojna in Slowenien so schnell nicht vergessen, auch wenn es eigentlich eine spontane Idee war.  "Ich hatte gerade eine Reise nach Kroatien beendet", erzählt er, "und auf dem Rückweg musste ich durch Slowenien fahren. Also habe ich recherchiert, was ich in diesem Land besuchen könnte. Die Höhlen von Postojna sahen interessant aus. Sie ist das längste Höhlensystem in Slowenien und die zweitgrößte Karsthöhle der Welt."

Die Höhlen beherbergen auch ein ganz besonderes Tier: den Protogea anguillaris, auch Grottenolm genannt, ein weißer Salamander, der nur an wenigen anderen Orten vorkommt und wegen seines seltsamen Aussehens auch als Babydrache bekannt ist.

Die Höhlen haben bereits 40 Millionen Besucher aus der ganzen Welt willkommen geheißen

Als Mathieu aus den Höhlen herauskam, warteten zahlreiche Journalisten auf ihn. Es stellte sich heraus, dass er der vierzigund eins-millionste Besucher war. "Mein Bild erschien in Dutzenden von slowenischen Zeitungen und ich war auf mehreren Fernsehkanälen zu sehen. Sie fragten mich, warum ich die Höhlen besuchte und was ich darüber dachte. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht so recht, was ich sagen sollte. Es war eigentlich eine Kurzreise, deshalb hatte ich nicht viel zu sagen."

Ein perfekter Abschluss des Urlaubs

Neben einem Medienerfolg in Slowenien wurde Mathieu auch ein Essen in einem berühmten Restaurant angeboten. "Offenbar mit einem neuen Chefkoch. Das Restaurant befand sich auf der anderen Seite des Landes. Aber es war ein gutes Timing für mich, weil es genau auf meiner Route lag. Und das Essen war köstlich. Es war ein perfekter Abschluss des Urlaubs."

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