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Leuven erwartet bis zu 400.000 Besucher für die Straßenrennen der Radsport-WM

Nach dem Zeitfahren an der Küste zieht der Tross der Radsport-Weltmeisterschaft von Westflandern in die Provinz Flämisch-Brabant, nach Leuven. Die Universitätsstadt bereitet sich auf drei WM-Tage vor und verkehrt im Radsportfieber. Die Profis haben gestern und heute die Strecke erkundet. Am Donnerstag taten die Radsporttouristen es ihnen nach. Ab Freitagmorgen gehört der Parcours den Straßenprofis.   

Leuven schwelgt im WM-Fieber: Überall sind die Regenbogenfarben der Radsport-WM zu sehen. Nach Knokke-Heist und Brügge in Westflandern, wo seit Sonntag die WM im Zeitfahren ausgetragen wurde, stehen Antwerpen und Leuven jetzt im Fokus des Radsports. Flandern organisiert übrigens die hundertste Ausgabe der Radsport-Weltmeisterschaft mit über tausend Radprofis aus 82 Ländern. 

Das belgische Team bei der Erkundungstour am Donnerstag in Leuven.

Die Innenstadt von Leuven ist seit mehreren Tagen so gut wie vom Verkehr abgeschnitten. Die Straßen haben sich in Rennstrecken verwandelt. Radsportteams, die die Strecke erkunden, werden von den Passanten bejubelt und angefeuert. 

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Seit 12.30 Uhr ist die Strecke auch für die TeilnehmerInnen des Flanders 2021 Ride Leuven zugänglich. Touristen können das Finale der WM im Straßenrennen in einer 60 km oder 100 km langen Tour fahren. Von dieser Gelegenheit haben viele profitiert.

An den kommenden Tagen erwartet Leuven 200.000 bis 400.000 Besucher. Die Straßenrennen-WM beginnt am Freitagmorgen mit den Junioren bei den Männern. Höhepunkt wird das Straßenrennen der Elite am Sonntagnachmittag von Antwerpen nach Leuven. 

Die einen nutzen die Radsport-Weltmeisterschaft um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen (oben: die Friedensbewegung), die anderen um ihre Radsporthelden zu unterstützen (unten: Anfeuerung für Wout van Aert auf einem Dach in Leuven).

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