Radsport-WM: Leuven erwartet am Wochenende rund eine halbe Million Besucher

Die Polizei bittet Radsportbegeisterte und Tagesausflügler, am Sonntag nicht mit dem Auto nach Leuven zu fahren, sondern stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder andere Transportmittel zu benutzen. Für die Radweltmeisterschaften erwartet die Stadt insbesondere für das Straßenrennen der Männer am Sonntag großen Andrang.

Der Bürgermeister von Leuven, Mohamed Ridouani, rechnet am Sonntag mit 300.000 bis 400.000 Radsportfans. Am Samstag bei den beiden Straßenrennen der Frauen wird gut die Hälfte Besucher geschätzt.  

Die belgische Bahn setzt 29 zusätzliche Züge nach Leuven ein, die insgesamt 75.000 Menschen befördern können. Die Polizei von Leuven ruft auf, die Gegend mit dem Auto zu meiden: “Nehmen Sie den Bus, das Fahrrad, den Zug oder kommen Sie zu Fuß.”  

Hunderte von Polizeibeamten sind an diesem Wochenende zusätzlich im Einsatz.  

Um die Sicherheit in Leuven während der WM zu gewährleisten, wurde die Stadt in 8 verschiedene Zonen unterteilt, die im Falle von Problemen relativ schnell evakuiert werden können.    

Flandern hat über 21 Millionen Euro bezahlt, um die Weltmeisterschaften zu veranstalten. Eine Investition, die sich nach Ansicht von Experten von selbst auszahlen wird. Der Löwenanteil der Rechnung wurde von Flandern selbst, den vier Gastgeberstädten (Knokke-Heist, Brügge, Antwerpen und Leuven) und der Provinz Flämisch-Brabant bezahlt. 

VKA

Die Italienerin Elisa Balsamo (Foto) hat die Radweltmeisterschaft der Frauen in Leuven gewonnen.  Die Niederländerin Marianne Vos wird Zweite im Sprint und wird nicht zum vierten Mal Weltmeisterin. Die Bronzemedaille geht an die Polin Katarzyna Niewiadoma. 

Lotte Kopecky ist die erste Belgierin, die auf Platz 16 landet. 

Start der Frauen am Nachmittag
kramon

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