Schon wieder Randale in belgischem Stadion: Beerschot-Fans bewerfen eigenen Keeper mit Rauchbomben

In den letzten Tagen häufen sich Spielunterbrechungen in belgischen Stadien, weil sogenannte Fans immer wieder Gegenstände auf das Spielfeld werfen. Dieses Mal war Beerschot-Torwart Mike Vanhamel das Opfer. Er wurde beim Auswärtsspiel bei OHL Löwen von den eigenen Anhängern mit Rauchbomben beworfen.

Tabellenschlusslicht Beerschot wollte beim Tabellenvorletzten OHL endlich punkten, doch es blieb bei einen wenig ansehnlichen torlosen Unentschieden, was beide Mannschaften kaum weiterbringt. Im Laufe der Partie lag das 1:0 für die Gastgeber eher im Bereich des Möglichen, als ein Treffer der Gäste aus Antwerpen. Ob die Beerschot-Fans deshalb dachten, „ihr“ Tor hinter einer Rauchgardine verstecken zu müssen, sei dahingestellt.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

PCR

Jedenfalls stand Keeper Vanhamel nach einer knappen Stunde Spielzeit in einer Rauchwolke und Schiedsrichter Lambrechts unterbrach das Spiel, um den Krawallmachern deutlich zu machen, was die Folgen davon seien, wenn sie weiter so machen würden. Doch diese sahen dies wohl als Provokation und warfen weitere Gegenstände wie Rauchbomben und Kracher in Richtung Tor.

Jetzt war es Vanhamel selber, der an die Beerschot-Anhänger appellierte, mit ihrem Blödsinn aufzuhören und er räumte dann auch selber seinen Torbereich auf. Danach plätscherte die Partie einfach weiter und es vielen weder Tore noch weitere Gegenstände umher.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

PCR

Am Samstagabend gab es noch weitere Begegnungen in der ersten belgischen Fußball-Liga: KV Kortrijk trennte sich mit einem 2:2 vom SC Charleroi, bei STVV Sint-Truiden gegen KV Ostende gab es ein 1:1 und Cercle Brügge ging im eigenen Stadion mit 0:3 gegen Aufsteiger Union Saint-Gilloise unter. Am Freitag gewann KV Mechelen in einem von Randale geprägten Spiel gegen Standard Lüttich mit 3:1. 

Union räumt bei Cercle Brügge ab
AFP

Meist gelesen auf VRT Nachrichten