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Hubschrauber der belgischen Küstenwache rettet Flüchtlinge vor der französischen Nordseeküste

Am Sonntagnachmittag konnte ein Hubschrauber der belgischen Küstenwache vor der französischen Küste Flüchtlinge aus einem sinkenden Schlauchboot retten. Frankreich hatte hierbei um Hilfe gebeten.

Die französischen Behörden hatten die belgische Küstenwache um Hilfe bei der Suche nach einem in Seenot geratenen Schlauchboot mit 38 Transitmigranten an Bord gebeten.

Daraufhin stieg ein Hubschrauber vom Typ NH90 vom Luftwaffen- und Küstenwache-Standort Konsijde an der belgischen Küste auf, um das Boot zu finden. Zuerst aber entdeckten sie zwei an Bord des Schlauchbootes vermisste Personen, die sich an eine Rettungsboje klammerten.

Die Besatzung des Hubschraubers rettet zunächst diese beiden Flüchtlinge und brachten die unterkühlten Menschen zu einem Krankenhaus im französischen Calais. Danach bargen die Belgier fünf weitere Flüchtlinge aus dem Meer.

Letztendlich kam ein französisches Marineschiff hinzu und gemeinsam konnten alle in Seenot geratenen Migranten gerettet werden. Auch diese hatten versucht, Großbritannien mit einer Überfahrt über den Ärmelkanal zu erreichen. 

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