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Neue Bilder von Wildkameras: Das Wolfsrudel im Limburg besteht aus 10 Tieren

Neue mit einer Wildkamera aufgenommene Bilder der flämischen Agentur für Natur und Wald (ANB) zeigen, dass das Wolfsrudel in der Provinz Limburg aus 10 Tieren besteht. Bisher gingen die Naturschützer und die Behörden von 9 Wölfen aus. Die Bilder wurden zum ersten Mal im Rahmen eines Treffens zwischen der ANB und den Bürgermeistern der nördlichen Gemeinden in Limburg gezeigt. Dort berät man derzeit, wie man mit den Wölfen, die viele Tiere reißen und vor denen inzwischen zahlreiche Landwirte auch Angst haben, umgehen soll.

Das Rudel besteht nach aktuellem Stand des Wissens aus 10 Wölfen: 2 Alttiere, 2 Einjährige und 6 Welpen. Das Treffen zwischen den Bürgermeistern der Gemeinden Pelt, Oudsbergen und Peer sowie den Natur- und Wolfsschützern verlief offenbar konstruktiv. Hier ging es um Fragen nach der tatsächlichen Problemsituation (Wie gefährlich sind Wölfe und wie kann man die Landwirte und ihre Viehweiden bzw. die Schafshirten vor den Wölfen schützen? Was ist ein Problemwolf?).

Die Agentur für Natur und Wald will die Betroffenen gemeinsam mit den Gemeinden besser informieren und sensibilisieren. Dabei geht es auch und gerade um den Schutz vor Angriffen von Wölfen auf Vieh auf Weiden. Dies soll mit weiteren Infotagen und über Newsletter oder Infomailings funktionieren. Die Kommunen wollen dabei auch ihre eigenen Kommunikationswege mit den Bürgern nutzen.

Die Beteiligten wollen zudem eine eigene spezifische Webseite aufstellen, auf der Rubriken wie „Häufig gestellte Fragen“ zu finden sein werden. Die Antworten sollen alle möglichen Szenarien abdecken und vor allem eines: Korrekt informieren und gegen Fakenews in dieser Angelegenheit vorgehen. 

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