3G-Regeln: Ab jetzt gilt das Covid Safe Ticket in Brüssel

An diesem Freitag tritt die Ausweitung des Covid Safe Tickets in Brüssel in Kraft. Das bedeutet, dass man bei einem Besuch eines Cafés oder eines Restaurants in der belgischen Hauptstadt beweisen muss, dass man geimpft, getestet oder genesen ist. Die Wallonie schließt sich dem ab dem 1. November an.

Die Region Brüssel-Hauptstadt musste die Covid Safe Test-Regelung ausweiten, denn Brüssel gilt als Corona-Risikogebiet und ist im europäischen Kontext rot markiert. Die Ansteckungszahlen und die Krankenhausbelegungen sind die höchsten in ganz Belgien und die Impfquote bleibt vergleichsweise niedrig.

Das bedeutet, dass man in Brüssel dort, wo viele Menschen in Innenräumen zusammenkommen, vor dem Betreten einer Lokalität sein CST vorzeigen muss, um zu beweisen, dass man geimpft, getestet oder genesen ist. Das ist vor allem in der Gastronomie der Fall, gilt aber auch z.B. in Museen, Kinos, in Sporthallen und in den Clubs.

Auch beim Besuch eines Pflege- oder Seniorenwohnheims in der Brüsseler Region ist das vorlegen dieses 3G-Belegs erforderlich. Dort gilt diese Pflicht auch für Kinder ab 12 Jahren. Daneben ist das CST auch bei Veranstaltungen ab 50 Besuchern innen bzw. ab 200 Besuchern unter freiem Himmel verpflichtet.

Nach der Brüsseler Region tritt die CST-Pflicht ab dem 1. November auch in der Wallonie in Kraft, denn auch dort liegen die Corona-Werte im Landesvergleich etwas zurück. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien, die zur Wallonie gehört, gilt das CST ebenfalls, allerdings vorerst nur im Veranstaltungssektor (Kultur, Sport, Kirmessen, Kongresse…). 

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