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Belgiens Video-Schiedsrichter arbeiten ab diesem Wochenende mit 3D-Bildern in Sachen Abseits

Die Video-Schiedsrichter im belgischen Erstliga-Fußball können sich ab dem Spieltag an diesem Wochenende zum ersten Mal auf 3D-Bilder berufen, wenn es zu Unklarheiten in Sachen Abseits auf dem Spielfeld kommt. Mit dieser Technologie sonn es gerade bei undeutlichen Abseitspositionen zu besseren und genaueren Ergebnissen kommen. Nicht zuletzt sollen dadurch auch weniger Fehler in den Entscheidungen gemacht werden.

Die Premiere findet am Freitagabend mit der Partie Club Brügge gegen KV Kortrijk statt. Die ProLeague, dass ist der Verband der belgischen Profi-Fußballvereine, hat in diese Technologie einiges investiert, denn in der laufenden Saison ist es bereits mehrmals zu diskutablen Abseitssituationen gekommen.

Obschon auch 3D-Bilder für die Video-Schiedsrichter noch nicht das „gelbe vom Ei“ sind, können sie doch gerade Abseitssituationen besser einschätzbar gestalten. Bisher konnten zumeist die Füße der Spieler über die Videobilder analysiert werden. 3D bietet jetzt auch klare Bilder für andere Körperteile der Fußballer, wenn diese sich sekundenlang im Abseits befinden, z.B. Glieder, mit denen Tore geschossen werden können: Knie, Kopf, Schulter…

Zudem dauert die Abseitsanalyse im 3D-Verfahren noch länger, als bisher, doch die Bilder sind offenbar um 15 % klarer und sicherer zu analysieren. Die Mittel, die die ProLeague für diese 3D-Technologie für Abseitsanalysen investiert haben, entsprechen offenbar in etwa denen der neuen Torlinien-Technologie. 

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