Flandern muss in den kommenden Jahren 112 Mio. € im Bildungswesen einsparen

Flanderns Landesbildungsminister Ben Weyts (N-VA - Foto) kündigte an, in den kommenden Jahren jeweils 3 Mio. € an Zuschüssen für Bildungsorganisationen einsparen zu wollen. Diese Maßnahme findet im Rahmen der umfassenden Sparmaßnahmen im flämischen Bildungswesen statt, die Weyts in den nächsten Jahren einsparen muss.

Die flämische Landesregierung muss im Zuge von Sparmaßnahmen auch Einsparungen im Bildungswesen durchführen. Im Bereich Universitätsdiplome müssen 19,5 Mio. € eingespart werden und 18 Mio. € sucht Landesbildungsminister Weyts bei Maßnahmen, mit denen langzeitkranke Lehrkräfte schneller wieder zurück in den Unterricht geholt werden sollen.

Die flämischen Universitäten und Hochschulen erhalten rund 15 Mio. € weniger für Forschungsprojekte.

Obschon die Landesregierung dazu sagt, diese Einsparungen würden an der Qualität der Unterrichte auf allen Ebenen nichts ändern, reagieren die Akteure im Bildungswesen enttäuscht. „Diese Einsparungen treffen uns auf jeden Fall, in welcher Form auch immer. Das ist bitter“, sagt Patrick Delbare dazu, der Direktor des flämischen Bildungs-Dachverbandes OVSG.

Lieven Boeve, der Leiter des Katholischen Schulträgers KOV in Flandern fügt hinzu: „Wir beobachten dies mit gemischten Gefühlen. Sparen ohne Schmerzen, das gibt es nicht…“ 

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