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Brüssel: Gastronom, der um ein Covid Safe Ticket bittet, wird von einem Kunden niedergestochen

Im Zentrum von Brüssel wurde am vergangenen Samstag ein Cafébetreiber von einem Kunden niedergestochen, der sich weigerte, ein Covid Safe Ticket vorzuzeigen. Dies berichtet das Brüsseler Stadtmagazin ‚Bruzz‘ und dies von der Staatsanwaltschaft Brüssel bestätigt. Das Opfer konnte das Krankenhaus nach der Behandlung wieder verlassen. Der mutmaßliche Messerstecher wurde festgenommen. 

Sarah Durant von der Brüsseler Staatsanwaltschaft erklärt, was passiert ist: "Am Samstag kam es in einem Café in der Visverkopersstraat zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Cafébetreiber und einem Kunden, der sich weigerte, seinen Covid Safe Ticket vorzuzeigen. Dieses Ticket ist in der Region Brüssel seit dem 15. Oktober verpflichtet, unter anderem für das Gaststättengewerbe. Der Kunde zückte ein Messer und stach auf den Geschäftsführer ein. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht, schwebte aber nicht in Lebensgefahr. Nach der ärztlichen Behandlung durfte er nach Hause zurückkehren."

"Die Polizei konnte den Verdächtigen festnehmen", so Durant weiter.  "Er wurde der Staatsanwaltschaft vorgeführt und erhielt eine direkte Vorladung. Er wird sich am 29. Oktober vor dem französischsprachigen Strafgericht verantworten müssen, wo er sich wegen Schlägen und Verletzungen, die zu Arbeitsunfähigkeit geführt haben, und wegen verbotenen Waffentragens verantworten muss."

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