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Das heftige Sturmwetter blies in der Provinz Antwerpen Lastwagen von der Straße

Der Sturm hat in der Nacht zum Donnerstag vor allem in der Provinz Antwerpen für Probleme gesorgt. Auf der Autobahn E17 in Richtung Niederlande wurden gleich zwei LKW vom schweren Sturmböen von der Fahrbahn geblasen (Fotos). In Brasschaat wurden Bäume entwurzelt.

Der erste betroffene Lastwagen war ein LKLW, dessen Auflieger nicht beladen, also sehr leicht war. Das Fahrzeug wurde auf Höhe von Loenhout vom Sturm regelrecht von der Fahrbahn der E17 geschoben. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Lastwagens schwer verletzt. Nach einer Erstversorgung durch den Notarzt wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Während der Bergung des Fahrzeugs musste die Autobahn nicht gesperrt werden.

Der zweite Unfall passierte nicht weit entfernt in Meer bei Hoogstraten. Dort wurde ein Umzugslaster vom Sturm in den Straßengraben an der E17 gedrängt. Dieser Möbelwagen war allerdings vollbeladen und zwar mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Auch dieses Fahrzeug konnte noch am Morgen geborgen werden. Hierbei wurde niemand verletzt.

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Weitere Probleme

Die Feuerwehren in der Provinz Antwerpen mussten vor allem zwischen 2 und 3 Uhr in der Nacht oft ausrücken. Dabei ging es vor allem um die Beseitigung von Ästen, die von Bäumen abgebrochen waren und um die Bergung von allerlei umhergeflogenen Gegenständen bzw. um Dinge, die sich z.B. an Gebäuden gelöst hatten.

In Brasschaat wurden mehrere Bäume entwurzelt, von denen einer stundenlang die Bredabaan versperrte. Auch in Antwerpen, Mechelen und Willebroeck sorgen Bäume und Gegenstände sowie ausgefallene Ampelsysteme für Verkehrsprobleme. In Antwerpen fegte der Sturm Teile des Dachs des Antwerp FC-Stadions auf das Spielfeld und in Hasselt in der Provinz Limburg flogen Terrassenmöbel der Gastronomie umher. 

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Schilde
Hasselt (Prov. LImburg)
Das Stadion von Antwerp FC

In Wommelgem bei Antwerpen war zudem ein Gewerbegebiet stundenlang durch einen Stromausfall lahmgelegt. Und in einigen Ortsteilen Antwerpens war auch der Strom für die Straßenbahn ausgefallen.

Auch in Brüssel und in der Wallonie sorgte der erste Herbststurm des Jahres für Probleme. In der Hauptstadt wurden zahlreiche Bäume entwurzelt und heftiger Regen ließ einige Straßen überfluten. Umgestürzte Bäume und umherfliegende Gegenstände blockierten auch zeitweise die Gleise zwischen den Bahnhöfen Brüssel Nord und Brüssel Schuman.

In Bierset bei Lüttich richtete der Sturm erhebliche Schäden am lokalen Impfzentrum an. Noch immer ist die Notrufnummer 1722 für nicht lebensbedrohliche Situationen, z.B. bei schweren Sachschäden ohne Verletzte aktiv. 

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