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58-jähriger Priester wird der sexuellen Nötigung schutzbedürftiger Personen verdächtigt

Ein 58-jähriger Priester aus Arendonk in der Provinz Antwerpen wurde am vergangenen Dienstag wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hatte im August nach einem Bericht der örtlichen Polizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. In der Zwischenzeit wurden drei Opfer identifiziert. Alle sind erwachsen, aber sie sind schutzbedürftige Menschen. 

"Ein schutzbedürftiger erwachsener Mann,  meldete im August einen Übergriff. Bisher wurden bereits drei mutmaßliche Opfer identifiziert, aber die Ermittlungen dauern noch an", sagt Kristof Aerts von der Antwerpener Staatsanwaltschaft.

Nach seiner Vernehmung am Mittwochmorgen durch den Ermittlungsrichter wurde der Priester unter sehr strengen Auflagen freigelassen. "Die genauen Bedingungen sind Teil der Geheimhaltung im Ermittlungsverfahren“, sagte der Anwalt des Priesters, Bart Vosters. "Zu seinen Aussagen und seiner Sicht der Dinge kann ich im Interesse der Ermittlungen vorerst nichts sagen. Ich kann auch nicht sagen, was die genauen Anschuldigungen sind. Ich möchte aber betonen, dass es sich um Erwachsene handelt, was nichts an der Tatsache ändert, dass die Fakten, wenn sie bewiesen sind, sehr ernst sind", betonte er.

Die Diözese hat dem Priester bis auf Weiteres jegliche Tätigkeit in der Gemeinde untersagt. Sie prüft, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

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