Angesichts rasant steigender Corona-Zahlen: Corona-Pass ab 1. November in ganz Belgien verpflichtet, auch in Flandern

Der eigentlich für Freitag geplante Konzertierungsausschuss ist aufgrund der rasant steigenden Corona-Zahlen bereits am Dienstagnachmittag zusammengetreten. Nach etwa zwei Stunden konnten sich die Behörden der verschiedenen Verwaltungsebenen in Belgien u. a. darauf einigen, dass der sogenannte Corona-Pass auch in Flandern, u. a. im Restaurant- und Gaststättengewerbe und in den Fitnesscentren, eingeführt wird. 

Damit soll der Corona-Pass in Flandern und in der Wallonie ab dem 1. November verpflichtet werden. Diese Pflicht gilt für Restaurants und Gaststätten sowie für alle Veranstaltungen indoor ab 200 Personen und outdoor ab 400 Personen. Bislang galt die Passpflicht indoor ab 500 Personen und outdoor ab 750 Personen.  

Wenn kein Corona-Pass verlangt wird bei Veranstaltungen mit weniger Besuchern, gilt dort aber eine Maskenpflicht. 

In Brüssel wurde der Corona-Pass am 15. Oktober eingeführt. Auch hier wird der QR-Code, der beweist, ob jemand geimpft, getestet oder genesen ist, am 1. November Pflicht, nachdem die zweiwöchige Einführungsperiode jetzt abläuft.

Maskenpflicht gilt ab Freitag wieder in den Geschäften, in den Wohn- und Pflegeheimen sowie in öffentlichen Gebäuden in ganz Belgien. In Flandern hatte man die Maske aufgrund der hohen Durchimpfungsrate erst im vergangenen Monat abgelegt. 

Arbeiten im Homeoffice wird dringend empfohlen 

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