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Ausgezeichnet: Wout Van Aert und Lotte Kopecky sind Flandrien und Flandrienne des Jahres

Wout van Aert und Lotte Kopecky sind in Flandern als bester Radsportler (Flandrien) und beste Radsportlerin des Jahres (Flandrienne) ausgezeichnet worden. Den Preis als bestes Talent erhielt Thibau Nys, Sohn von Cyclocross-Legende Sven Nys.

Für den 27-jährigen Wout Van Aert ist es die dritte Ehrung als Flandrien in Folge. 2021 war ein gutes Jahr für den Radsportler aus Antwerpen. Van Aert gewann zwei Etappen der Tirreno-Adriatico und wurde Zweiter.  Zu Beginn des Jahres gewann er den flämischen Klassiker Gent-Wevelgem sowie das Amstel Gold Race in den Niederlanden. Er triumphierte bei den belgischen Meisterschaften und war der erste Fahrer, dem es gelang, die Leistung von Eddy Merckx zu wiederholen, d. h. einen Massensprint, eine Bergetappe und ein Zeitfahren bei ein und derselben Tour de France zu gewinnen. Van Aert gewann 2020 ebenfalls Silber bei den Olympischen Spielen in Tokio und bei den Weltmeisterschaften. 

Mit seinem dritten Flandrien-Titel schließt er zu Philippe Gilbert (ebenfalls drei Mal in Folge) und Tom Boonen auf. Den Rekord hält Greg Van Avermaet als Flandrien mit sechs Siegen, davon fünf in Folge.

Radsportlerinnen verleihen Kopecky zum zweiten Mal den Titel

Lotte Kopecky ist zum zweiten Mal in Folge zur Flandrienne des Jahres gekürt worden. Vor allem bei den belgischen Meisterschaften glänzte Kopecky als das Aushängeschild des belgischen Frauenradsports. 

Nach einer enttäuschenden Olympiade holte sich die 25-jährige Antwerpenerin bei den Hallenradsport-Weltmeisterschaften in Roubaix den Weltmeistertitel im Punkterennen. 

Bei den Talenten erhielt Thibau Nys (Baloise Trek Lions) die Trophäe. Der 18-jährige Sohn von Sven Nys gewann den europäischen Straßenmeistertitel in der U23-Kategorie und fügte seiner Erfolgsliste die Flämisch-Brabant-Rundfahrt und die Tour de Namur hinzu.   

Der Paralympionike Tim Celen erhielt die Patrick-Sercu-Trophy für eine herausragende Leistung in einer anderen Disziplin als dem Straßenrennen der Elite. Der 23-jährige Limburger, Weltmeister im portugiesischen MT2, gewann auch zwei Medaillen bei den Paralympischen Spielen in Tokio, eine Silbermedaille im Straßenrennen und eine Bronzemedaille im T2-Zeitfahren. 

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