Bummelstreik der Bundespolizei: Chaos vor und im Brussels Airport

Der Bummelstreik der Bundespolizei, die für die in Belgien Grenzkontrollen zuständig ist, hat am Freitag am Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem für ein Chaos gesorgt. Die Beamten, die gegen ein Ausbleiben von Gehaltserhöhungen und Personalmangel protestieren, führen Dienst nach Vorschrift. Staus vor dem Flughafen und lange Warteschlangen in den Schalterhallen sind die Folge.

Die Reisenden mussten am Freitag von einer zusätzlichen Wartezeit in den Abfertigungshallen am Brussels Airport von mehr als 1 Stunde ausgehen und schon der Weg zum Flughafen war problematisch, denn es bildete sich ein langer Stau auf dem Weg dorthin. 

Wer also seinen Flug erreichen wollte, der musste sich für in Richtung Zaventem aufmachen. Aber, die meisten Maschinen hoben auch erst mit Verspätung ab.

Die Aktion, die gleichzeitig auch am Charterflughafen von Zaventem und im Eurostar-Bahnhof Brüssel Süd/Midi stattfindet, war in der vergangenen Woche angekündigt worden, nach dem zum wiederholten Male eine Verhandlungsrunde zu einem neuen Tarifabkommen geplatzt war (siehe nebenstehenden Beitrag).

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Die Streikposten und die Grenzpolizisten begannen mit ihren Bummelstreik in Form von Dienst nach Vorschrift am frühen Freitagmorgen gegen 5 Uhr 30. Seit dem werden Identitätspapiere, Reisepässe und Gepäck von Flugreisenden, die die Schengen-Zone verlassen, penibel und zeitaufwändig kontrolliert.

Flughafensprecherin Nathalie Pierard ging am Freitagvormittag davon aus, dass dieser Dienst nach Vorschrift im Laufe des Tages auch auf Flüge in andere Schengen-Länder ausgeweitet werden könnte: „Wir appellieren an die Reisenden, sehr früh zum Flughafen zu kommen.“ 

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