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19-Jähriger stirbt bei Studententaufe in der wallonischen Provinz Namur: Todesursache noch unklar

Bei einer von mehreren Hochschulen organisierten Studententaufe in der Ortschaft Gedinne (Provinz Namur, Wallonien) ist gestern Abend ein junger Mann gestorben. Dies bestätigt der Staatsanwalt von Namur, Vincent Macq. Es ist nicht klar, ob sein Tod mit der eigentlichen Taufe zusammenhängt. 

Fast 300 Jugendliche sollen an der Studententaufe in Gedinne teilgenommen haben, bei der ein 2002 geborener junger Mann ums Leben kam. 

Die Taufe wurde von mehreren Hochschulen in Namur gemeinsam organisiert. Die Teilnehmer verbrachten die Nacht vor Ort. Der Junge starb im Schlaf. Es ist unklar, ob es einen direkten Zusammenhang mit der eigentlichen Studententaufe gibt.

Das Labor und ein Gerichtsmediziner waren bereits vor Ort, ebenso die Staatsanwaltschaft von Namur. "Die Ermittlungen laufen, um mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeiten zu ermitteln", so Vincent Macq.

Eine Autopsie wird am Dienstagabend durchgeführt. Bis dahin will sich die Staatsanwaltschaft nicht zur Todesursache äußern. Vorläufig sind keine Möglichkeiten ausgeschlossen, auch kein natürlicher Tod.

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