Rund 500 Menschen demonstrierten in Brügge gegen die Ausweitung des Covid Safe Ticket

Trotz strömenden Regens demonstrierten am Sonntagnachmittag rund 500 Corona-Leugner in Brügge unter dem Motto „Stoppt den Impf-Terrorismus“ gegen die Ausweitung des Covid Safe Ticket (CST). Die Teilnehmer wehren sich gegen die neuen behördlichen Sicherheitsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie und plädieren für ihre persönliche Freiheit. Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration friedlich. 

Die Demonstranten lehnen die Einführung des Covid-Safe-Tickets im Hotel- und Gaststättengewerbe und in Fitnesszentren, die am 1. November in Kraft tritt, entschieden ab.

"Wir sind hier, um unsere Freiheit zu verteidigen. Die Menschen begreifen endlich, dass die zwei Impfstoffdosen nicht ausreichen und die Covid-Strategie zu einer Kontrollmaßnahme geworden ist", erklärte einer der Organisatoren der Demonstration, Hans Blanckaert.

"Wir haben als Gastgewerbe bereits eine schwierige Zeit hinter uns. Das CST ist der Nagel zu unserem Sarg. Ich denke nicht, dass es unsere Aufgabe als Gastronomen ist, die Leute zu kontrollieren. Wir sind keine Polizisten", fügte er hinzu.

Die Teilnehmer sagten auch, sie wollten ihre Kinder schützen. "Sie können mit mir machen, was sie wollen, aber lassen Sie die Kinder in Ruhe. Covid ist nur eine einfache Grippe, und bei allen Regeln geht es nur um mehr Kontrolle", sagte Blanckaert.

Auch in der Universitätsstadt Leuven (dt.: Löwen) demonstrierten einige dutzende Impfgegner gegen die Einführung des Covid Safe Ticket-Pflicht in der flämischen Gastronomie.

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