Maaseik (Provinz Limburg) war von den Überschwemmungen des letzten Sommers besonders stark betroffen.

Unwetter im Juli: Flandern erhielt 530 Schadensmeldungen für mehr als 31 Millionen Euro

Die flämische Regierung hat nach den Unwettern im vergangen Juli, die Wallonien bekanntlich besonders hart getroffen haben, auch 530 Schadensmeldungen in Höhe von 31,75 Millionen Euro erhalten, antwortete der flämische Ministerpräsident Jan Jambon auf eine schriftliche Anfrage des flämischen Parlamentariers Peter Van Rompuy (CD&V).

Die flämische Regierung hat ein Verfahren eingeleitet, um das Unwetter als Naturkatastrophe anzuerkennen. Die Bürger hatten bis zum 14. September Zeit, Schäden zu melden, die durch den starken Regen oder die darauf folgenden Überschwemmungen entstanden waren.

Die gemeldeten Schäden durch Überschwemmungen belaufen sich auf 12,76 Millionen Euro, die durch übermäßige Regenfälle auf 18,99 Millionen Euro. Die Opfer stammen aus 162 verschiedenen Städten und Gemeinden Flanderns.

"Im Hinblick auf die notwendige Schnelligkeit der Bearbeitung ist es sehr positiv, dass es ein Protokoll zwischen der flämischen Regierung und Assuralia, dem Branchenverband der Versicherungsgesellschaften, gibt. So wird die Versicherung nicht nur ihren Pflichtteil über die Feuerversicherung abdecken, sondern auch den nicht versicherten Schaden über den flämischen Katastrophenfonds", sagt Peter Van Rompuy, "und dank dieser Vorfinanzierung können die Opfer für die ganze Schadenssumme auf einmal entschädigt werden".

Der flämische Abgeordnete weist außerdem darauf hin, dass die versicherten Opfer im Falle einer Anerkennung sicher sein können, dass sie 100 % des erlittenen Schadens erstattet bekommen. 

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