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Der Brexit brachte umfangreiche Investitionen in Flandern mit sich

Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat bisher 81 Investitionen im belgischen Bundesland Flandern mit sich gebracht. Die betreffenden Unternehmen zogen Flandern den britischen Inseln vor, wie aus Zahlen des flämischen Wirtschafs- und Marketingamtes Flanders Investment & Trade (FIT) ersichtlich ist. In erster Linie handelt es sich dabei um Transport- und Logistikunternehmen, schreibt die Wirtschaftszeitung De Tijd dazu in ihrer Freitagsausgabe.

Neben Transport- und Logistikunternehmen haben sich aber auch Handels- und Marketingunternehmen, sowie Firmen aus den Bereichen Telekommunikation, Elektronik und Chemie in Flandern niedergelassen statt in Großbritannien bzw. haben die britischen Inseln in Richtung Flandern verlassen, so FIT.

Die meisten dieser Unternehmen haben sich in der Provinz Antwerpen niedergelassen, etwa 35, und in den Provinzen Flämisch-Brabant, West- und Ostflandern jeweils rund ein Dutzend. In Limburg investierten in dieser Hinsicht 5 Unternehmen. Aus den Zahlen von FIT geht allerdings nicht hervor, um welche Firmen es sich hierbei handelt.

Nach Angaben von De Tijd sind viele Unternehmen darunter, die ihre Aktivitäten in der EU ansiedeln wollten, um Unsicherheiten, z.B. bei Zollformalitäten, des Brexit in Großbritannien selbst zu entgehen. Deshalb haben sie hier in Flandern Lager, Büros oder auch Produktionsstätten eröffnet.

Doch auch internationale Unternehmen aus den USA, aus Japan und anderen nicht-britischen Ländern sind nach Flandern gekommen, um zu investieren, da sie die britischen Inseln nach dem Brexit nicht mehr als europäisches Standbein nutzen können (oder wollen). Nach Angaben von Flanders Investment & Trade (FIT) wurden dabei 2.755 neue Arbeitsstellen geschaffen, weniger, als im Gegenzug in Großbritannien weggefallen sind. 

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