Mehr als eine Million Übernachtungen: Herbstferien haben dem Küstentourismus gutgetan

Der Tourismussektor an der belgischen Küste ist mit den Herbstferien (die Woche nach Allerheiligen) und insbesondere mit dem ersten langen Wochenende zufrieden. Das teilte Westtoer, das Fremdenverkehrsamt der Provinz Westflandern, am Sonntag mit.

Die belgische Küste hat während der Schulferien rund 1,1 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Am ersten Ferienwochenende, das wegen des Feiertags am Montag, dem 1. November, drei Tage dauerte, liefen die Übernachtungen besonders gut: Die Auslastung der Hotels war etwas höher als an den guten Wochenenden im September, mit rund 90 Prozent belegten Zimmern am Samstag- und Sonntagabend. 

Die Küste zog auch diejenigen an, die lieber ein Ferienhaus buchten. Die Vermietungen stiegen um 10-15 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr, als der Lockdown galt. Auch der Tagestourismus legte gute Zahlen mit: Rund 450 000 Menschen entschieden sich für einen Ferientag am Meer. 

Letzter Tag für Beaufort 21 und Ausstellung über Häfen im Zwin

Westtoer zieht auch eine Bilanz der siebten Ausgabe der Kunsttriennale Beaufort21 (Foto unten), die an diesem Sonntag endet. Seit dem 27. Mai haben fast eine Million Menschen die Installationen entlang der Küste besichtigt. 

Dass der Besucherandrang für die diesjährige Triennale bescheidener war, liegt an der Pandemie, die das Interesse aus dem Ausland bremste, und am schlechten Wetter im Juli und August.  

Am Sonntag geht auch die Ausstellung "Die verschwundenen Häfen des Zwin" im Naturpark Zwin in Knokke-Heist zu Ende. Seit Anfang Juni hat sie 41 500 Besucher angezogen. 

Knokke-Heist

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