Theater Malpertuis

Vierte Coronawelle? Der Veranstaltungssektor befürchtet das Schlimmste

Der Veranstaltungssektor in Belgien beobachtet die Entwicklung der Corona-Pandemie und die nach und nach erfolgenden Verschärfungen der entsprechenden Vorschriften mit großer Sorge. Die Ansteckungszahlen steigen stetig nach oben und gleichzeitig sinken die Zahlen im Ticketverkauf. Die Menschen sind verunsichert und verzichten immer häufiger darauf, zu Events oder zu Kulturveranstaltungen zu gehen. Der Sektor schlägt einmal mehr Alarm.

„#SoundOfSilence“, ein neuer Interessenverband der Kultur- und Veranstaltungsbranche, ruft das Publikum, aber auch die zurückhaltenden Veranstalter dazu auf, den Sektor nicht im Stich zu lassen. In einer Pressemitteilung des Verbandes heißt es denn auch: „Wenn die Statistiken hochgehen, dann sinkt die Zahl der Buchungen. Zum dritten Mal in zwei Jahren Zeit sehen wir langsam unsere Agenda leerlaufen.“

„#SoundOfSilence“ ruft dazu auf, weiter zu kulturellen und unterhaltenden Veranstaltungen zu kommen und unterstreicht, dass der Sektor corona-sichere Events organisieren kann, was bereits bewiesen sei: „Lasst uns also weiter treffen. Lasst und alle weiter Events beiwohnen, die den geltenden Regeln entsprechen.“

Für Panik gebe es gerade in diesem Sektor keinen Anlass, so „#SoundOfSilence“: „Vertraut unserer professionellen Arbeit, habt keine Angst und kommt. Wir brauchen Euch…“ Inzwischen aber häufen sich Meldungen aus einigen Städten und Gemeinden, das dort aufgrund von steigenden Coronazahlen Events und Veranstaltungen zu untersagen und landauf, landab müssen schon Events abgesagt werden, weil zu wenige Tickets abgesetzt wurden. 

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