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“Last Post”-Zeremonie zum Gedenken an die Gefallenen und das Ende des Ersten Weltkriegs in Ieper

Heute vor 103 Jahren wurde am Meenen-Tor in Ieper des Endes des Ersten Weltkriegs gedacht. Bei dieser Zeremonie wurde erstmals The Last Post unter dem Kriegsdenkmal geblasen. Am heutigen 11. November ertönte das Hornsignal zum 32.317. Mal zum Gedenken an die Gefallenen. 

Letztes Jahr war die Zeremonie im westflämischen Ieper wegen Corona bescheiden gehalten worden. In diesem Jahr war mehr Publikum vertreten, obwohl der Tourismus die Auswirkungen der Gesundheitskrise noch immer spürt und die Briten nicht so zahlreich wie in anderen Jahren erschienen sind.  

Des Waffenstillstands und der vielen Gefallenen wird traditionell unter dem Meenen-Tor gedacht, der Ort, an dem die Soldaten sich versammelten, um an die Front zu ziehen. In das Tor sind über 55.000 Namen von Soldaten aus dem Commonwealth gemeißelt, die noch immer als vermisst gelten. 

Ursprünglich signalisierte das Hornsignal das Ende des Arbeitstages der Soldaten. Doch seit dem 2. Juli 1928 wird The Last Post jeden Abend um 20 Uhr unter dem Tor von Freiwilligen der Last Post Association geblasen. Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurde die tägliche Gedenkminute nach England verlegt. Aber am Tag der Befreiung von Ieper am 6. September 1944 erklang der militärische Gruß wieder unter der Meenenpoort.

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