Corona-Maßnahmen: Kommt es in Belgien zu einer Homeoffice-Verpflichtung?

Auf der Tagesordnung des Konzertierungsausschusses aus Bund, Ländern und Regionen zur Coronafrage steht auch das Thema verpflichtete Arbeit von zu Hause aus. Das Kernkabinett der belgischen Bundesregierung bestätigte die Meldung, dass Arbeitnehmer, die die Möglichkeit dazu haben, verpflichtet 3 bis 4 Tage pro Woche im Homeoffice bleiben sollen.

Die Regierung will durch eine teilweise Verpflichtung zur Heimarbeit erreichen, dass die Zahl der Kontakte zwischen den Menschen z.B. am Arbeitsplatz weiter eingeschränkt werden, um mögliche weitere Infizierungen mit dem Coronavirus Covid-19 zu vermeiden.

Die GEMS-Expertengruppe, die die Regierungen unseres Landes in Sachen Umgang mit dem Coronavirus berät, hat in ihrem aktuellen Rapport, der eine Basis für den Konzertierungsausschuss ist, ebenfalls zu einer Homeoffice-Pflicht aufgerufen, zumindest dort, wo es möglich ist.

Arbeitgeber sind dagegen

Die Arbeitgeberverbände sträuben sich allerdings gegen eine solche Verpflichtung. In einer ersten Reaktion gab Hans Maertens, CEO des flämischen Arbeitgeberverbandes Voka per Twitter zu verstehen, dass 4 Tage Homeoffice jeden Rahmen sprengen würden: „Die Unternehmen sind für die Arbeitsorganisation verantwortlich. Der Konzertierungsausschuss muss den Vorschlag der Bundesregierung am Montag verwerfen. 

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