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Elfjähriges Mädchen stirbt im Brüsseler Stadtteil Evere an Kohlenmonoxidvergiftung

Eines der drei Kinder, die am Freitagabend in Evere eine Kohlenmonoxid (CO)-Vergiftung erlitten hatten, ist verstorben. Es handelt sich um die älteste der drei, ein 11-jähriges Mädchen, das sich schon in einem besorgniserregenden Zustand befand, als die Rettungskräften vor Ort eintrafen. Die Vergiftung wurde durch den Warmwasserboiler verursacht, der sich im Badezimmer befand. Ein Gerichtsmediziner wurde mit der Untersuchung der Leiche des Kindes beauftragt. Eine Ermittlung wurde eingeleitet.

Eine fünfköpfige Familie, die beiden Eltern und ihre drei Kinder im Alter von 3, 4 und 11 Jahren, war am Freitagabend mit einer Kohlenmonoxidvergiftung in ihrem Haus in der Frans Van Cutsemstraat in Evere ins Krankenhaus gebracht worden.

Ein Krankenwagen war gegen 19.10 Uhr wegen akuter medizinischer Notlage an den Ort des Geschehens geschickt worden. Der CO-Melder der Rettungskräfte wurde ausgelöst, sobald sie in der Wohnung ankamen. Medizinische und Feuerwehr-Verstärkung wurde angefordert. Die Familie wurde evakuiert und die Fenster geöffnet, um die Räume zu belüften.

Die Vergiftung wurde durch den Wasserboiler verursacht, der sich im Badezimmer befand. Der Raum ist eng und verfügt nicht über eine ausreichende Belüftung. Die ganze Familie hatte das Badezimmer am Freitagabend benutzt.

Da der Abzug der Verbrennungsgase problematisch war, wurden der Warmwasserbereiter und der Gaszähler von einem Techniker von Sibelga, der vor Ort geschickt wurde, versiegelt. Da die Installationen in den anderen Wohnungen des Gebäudes ähnlich waren, wurden sie schließlich alle abgestellt. Die Gemeindedienste und die Polizei der Zone Brüssel Nord kümmerten sich um die Bewohner.

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