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Polizei setzt anonymen LKW ein, um Handy-Verbot am Steuer besser kontrollieren zu können

Jedes Jahr sterben 30 Menschen im belgischen Straßenverkehr, weil sie am Steuer ein Handy oder ein anderes Gerät benutzen, was absolut verboten ist. Die Bundesstraßenpolizei hat sich daher an diesem Wochenende für eine große Kontrollaktion entschieden. In Ostflandern wird eine neue Methode eingesetzt, um die Fahrer besser im Auge behalten zu können: Eine anonymes LKW-Fahrgestell mit Fahrerhaus, das einen besseren Einblick in die Fahrzeuge, insbesondere in die Fahrerkabinen von LKWs, ermöglicht.  

Das ist die neue Waffe der Verkehrspolizei: ein anonymer weißer Lastwagen, in dem zwei Beamte auf der Autobahn patrouillieren.

"In Ostflandern setzen wir diesen LKW ein, um besser in die Fahrerkabinen von LKWs hineinschauen zu können. So hat man eine sehr gute Sicht und kann einen möglichen Verstoß eindeutig feststellen", erklärt Kristiaan Popelier, Chefkommissar der Bundesstraßenpolizei.

Sobald ein Verstoß festgestellt wird, leuchtet das Blaulicht des LKW auf und der Fahrer wird am Straßenrand kontrolliert. Das zu erwartende Bußgeld beläuft sich auf 116 Euro. Im vergangenen Jahr wurden etwa 107.000 Bußgelder für die Benutzung eines Handys am Steuer verhängt.

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