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An ersten Tag bereits 36.000 Termine für die Booster-Impfung in Brüssel vergeben

Die Region Brüssel-Hauptstadt hat am Montag für ihre gesamte volljährige Bevölkerung die Möglichkeit geschaffen, Termine für die zusätzliche Impfdosis gegen das Covid-19-Virus zu buchen. Und das mit Erfolg: Schon am ersten Tag wurden 36.000 Termine vergeben, berichtete Inge Neven, die für die Coronavirus-Strategie der belgischen Hauptstadt zuständig ist, am Dienstag.

Etwas mehr als 320.000 Brüsseler im Alter zwischen 18 und 64 Jahren kommen für eine dritte Dosis des Impfstoffs bis Ende Januar in Frage. Die Einladungen werden ab dieser Woche verschickt, wobei schrittweise mit den höheren Altersgruppen begonnen wird. Insgesamt wurden bereits 89.580 zusätzliche Impfdosen an die Risikogruppen der über 65-Jährigen (46% dieser Altersgruppe haben sie erhalten) und der Immungeschwächten (58%) verabreicht.

Dreiundneunzig Betten auf den Intensivstationen in Brüssel sind mit Covid-Patienten belegt (34%). Was die Ansteckungen betrifft, so zirkuliert das Virus derzeit in der Region Brüssel weniger als in anderen Teilen des Landes. Die Inzidenzrate für die Hauptstadt liegt bei 1.201 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner über 14 Tage, während sie für Belgien bei über 2.000 Ansteckungen liegt.

Die Rate der positiven Tests lag in der Hauptstadt bei 11,5%, während sie im gesamten Land 16,1% betrug.

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