Anstieg der Corona-Neuinfektionen scheint sich in Belgien etwas zu verlangsamen

Derzeit werden in unserem Land wöchentlich durchschnittlich 17 796 Infektionen mit COVID-19 registriert. Derzeit befinden sich 3.698 Menschen im Krankenhaus, davon 757 auf der Intensivstation, und diese Zahl liegt seit Wochen deutlich über der Alarmschwelle von 500. 

  • Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in unserem Land nimmt weiterhin stark zu, aber langsamer als noch vergangene Woche. Zwischen dem 20. und 26. November infizierten sich täglich durchschnittlich 17.796 Menschen mit dem Virus, was einem Anstieg von 15 Prozent entspricht. Dies geht aus den vorläufigen Zahlen des Gesundheitsinstituts Sciensano hervor.
  • Vergangene Woche stieg die Zahl der Neuinfektionen noch um 30 bis 40 Prozent. Die Verlangsamung des Anstiegs gilt für alle Altersgruppen, die große Ausnahme sind junge Menschen. In der Kategorie 0-9 Jahre liegt der Anstieg bei bis zu 50 % pro Woche, bei den 10-19-Jährigen bei bis zu 30 %.
  • In der Woche vom 20. bis 26. November wurden täglich mehr als 117.500 Tests durchgeführt, 13 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Reproduktionsrate liegt bei 1,07, was einen leichten Rückgang von 4 Prozent bedeutet. Die Zahl liegt immer noch über 1, was bedeutet, dass die Epidemie an Stärke zunimmt.
  • Die Positivitätsquote (Anzahl der positiven Fälle auf 100 durchgeführte Tests) beträgt 16,1 %, was einem Anstieg von 0,7 % entspricht.
  • Zwischen dem 23. und 29. November wurden außerdem täglich 316 Personen ins Krankenhaus eingeliefert, was einem Anstieg von 13 % entspricht. Insgesamt 3.698 Patienten befinden sich jetzt im Krankenhaus (+12 %), davon 757 auf der Intensivstation (+16 %). 397 Covid-Patienten befinden sich im künstlichen Koma und werden beatmet.
  • Auch die Zahl der Todesfälle nimmt weiter zu. Zwischen dem 20. und 26. November starben täglich durchschnittlich 39 Menschen an den Folgen von COVID-19, 15 Prozent mehr als in der Vorwoche. Insgesamt gab es in Belgien mehr als 26.966 Corona-Todesfälle.
  • Das Risiko zu sterben, wenn man geimpft ist (und trotzdem im Krankenhaus landet), ist achtmal geringer als wenn man nicht geimpft ist. Dies belegen die Zahlen von Sciensano, das die Daten aller Krankenhäuser für die zweite Oktoberhälfte analysiert hat.

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