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Flandern will seine schönsten Frittenbuden unter Denkmalschutz stellen

Der flämische Minister für das Kulturerbe, Matthias Diependaele (N-VA, flämische Nationalisten), kündigte am Donnerstag seine Absicht an, einige der schönsten Frittenbuden Flanderns unter Denkmalschutz stellen zu wollen. Seine Behörde habe eine Untersuchung eingeleitet, um die schützenswertesten Frittenbuden (oder "Frietkoten", wie sie hierzulande genannt werden) in Flandern aufzulisten, sagte Diependaele anlässlich der "Woche der Pommes frites", die vom 29. November bis zum 5. Dezember stattfindet.

"Ich möchte die flämischen Kommunalbehörden aktiv einbeziehen, um die bemerkenswertesten Frittenbuden zu identifizieren. Das Ziel ist natürlich nicht, alles zu schützen. Wir achten darauf, was wir schützen, und entscheiden uns daher nur für qualitativ hochwertige Perlen des Kulturerbes. Ich möchte eine schöne Musterkarte für künftige Generationen schaffen", erklärte der Minister.

Er betonte, dass die Frittenbudenbesitzer nicht durch den Denkmalschutz, der ihrer Einrichtung gewährt wird, in ihrer Tätigkeit behindert werden sollten. Aus diesem Grund würden Vertreter der Branche eng in die Untersuchung einbezogen.

Die ersten flämischen Frittenbuden sollen bis zum Ende dieser Legislaturperiode im Jahr 2024 unter Denkmalschutz gestellt werden, so der flämische Minister für das Kulturerbe.

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