Weltweit einmalig: Zwei Nilpferde im Zoo von Antwerpen haben Corona

Hermien und Imani (Foto), zwei Nilpferde im Antwerpener Zoo, sind positiv auf Corona getestet worden. Den beiden Dickhäutern geht es gut, doch sie mussten in Quarantäne gesetzt worden. Bisher war bekannt, dass sich Katzen oder auch Menschenaffen mit dem Coronavirus Covid-19 infizieren können, doch dass sich Nilpferde damit anstecken, ist hier zum ersten Mal auf der Welt festgestellt worden.

Nein, die Corona-Infizierung der beiden Antwerpener Nilpferde Hermien und Imani ist kein Witz. Das staatliche wissenschaftliche Gesundheitsamt Sciensano in Brüssel hat dies offiziell bestätigt, denn dort wurden die entsprechenden Proben im Labor untersucht.

Den beiden Tieren, die seit einigen Tagen Corona haben, geht es derzeit gut. Sie leiden lediglich unter einer stark laufenden Nase. Die Tierpfleger im Antwerpener Zoo, die die isolierten Nilpferde betreuen, tragen spezielle Schutzkleidung. Kontakt zu den Zoobesuchern haben Hermien und Imani nicht…

Das etwas mit den beiden Dickhäutern nicht stimmt, war einem sehr aufmerksamen Tierpfleger aufgefallen. Er hatte festgestellt, dass die Tiere besonders viel Nasenschleim ausschieden. Er schlug Alarm und siehe da, die Tierärzte stellten Corona fest.

Inzwischen beobachten Zoos und Tierparks, bzw. Veterinäre weltweit den Gesundheitszustand von Hermin und Imani, denn diese Erkrankung ist für alle völlig neu. Übrigens, letztes Jahr, nach dem einige Coronafälle bei Katzen und Menschenaffen bekannt wurden, ließen die Zoo-Verantwortlichen in Antwerpen alle dort lebenden Tiere testen. Kein einziger Coronafall wurde hier entdeckt… 

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