Der Leichnam der letzten seit der Flutwelle in der Wallonie vermissten Person ist identifiziert

Nach der Flutkatastrophe nach dem extremen Starkregen Mitte Juli blieb eine Person bis jetzt vermisst. Doch die Staatsanwaltschaft von Lüttich meldet jetzt formell, dass diese Person entdeckt und identifiziert werden konnte.

Dabei handelt es sich um einen 70 Jahre alten Mann, dessen Leiche vor etwa einem Monat am Ufer der Ourthe in der Provinz Lüttich entdeckt worden war. Der Mann lebte auf einem Campingplatz am Ufer der Ourthe in dem kleinen Dorf Méry. Damals war auch die Partnerin dieses Mannes von den Fluten des Flusses mitgerissen worden. Auch sie war dabei ums Leben gekommen, wurde jedoch rasch entdeckt und identifiziert.

Die Staatsanwaltschaft Lüttich teilt in diesem Zusammenhang mit: „Wir haben die DNA-Resultate am Freitag erhalten. Es Handelt sich um die Person, deren Leichnam vor einem Monat am Ufer der Ourthe zwischen Tilff und Angleur gefunden wurde. Es brauchte seine Zeit, um die DNA-Analyse durchzuführen.“

Die Hochwasserkatastrophe in Ostbelgien und in der Wallonie in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli sorgte für Schäden in Milliardenhöhe und für zahlreiche Obdachlose. Fast 40 Menschen kamen bei dieser Katastrophe ums Leben und einige wurden vermisst. Am schwersten Betroffen war das Wesertal, in dem die Wassermassen nach dem extremen Starkregen und nach der Öffnung der Eupener Talsperre verheerende Zerstörungen anrichtete.

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