Flanderns Gesundheitsminister Beke verabschiedet Kanzlerin Merkel mit einem Portrait

Landesgesundheitsminister Wouter Beke von den flämischen Christdemokraten CD&V hat auf seine eigene Art und Weise von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Schwesterpartei CDU Abschied genommen. Der Hobbykünstler malte ein Portrait der Politikerin und dieses Gemälde wird für einen guten Zweck versteigert.

Wouter Beke teilte das Bild von Angela Merkel über die sozialen Medien und er verband dies mit einer Dankesbotschaft für die deutsche Christdemokratin nach 16 Jahren im Kanzleramt in Berlin.

Er sei ihr in seiner Zeit als CD&V-Parteivorsitzender mehrmals begegnet, so Beke: „Sie war im Umgang sehr einfach und ohne Prätention oder Hochmut. Zu gab jedem das Gefühl von Respekt. So, wie Merkel in Europa darauf aus war, den Laden zusammenzuhalten, so war sie auch innerhalb der Europäischen Volkspartei (EVP, zu der die CDU und die CD&V gehören (Red.)) darauf ausgerichtet.“

Wouter Beke zeigt sich noch heute beeindruckt von ihrer Art: „Sie nahm sich die Zeit und den Raum um zuzuhören, wenn man ihr begegnete und sie machte niemals einen Unterschied zwischen Rang und Stand.“

Diese aufrechte Bewunderung für Merkel brachte ihn dazu, sie zu malen, auch wenn er erst während des Corona-Lockdowns begonnen hat, Portraits von weltweit wichtigen Politikern anzufertigen: „Ich schaue kein Fernsehen, also habe ich während dem Lockdown angefangen zu malen, um meine Gedanken nach den vielen digitalen Versammlungen zu ordnen…“

Beke will das Merkel-Portrait für einen guten Zweck versteigern und zwar über die sogenannte „Wärmste Woche“, eine Initiative zur Advents- und Weihnachtszeit des VRT Pop- und Rocksenders „Studio Brussel“. Es sei denn, sie würde das Bild gerne selbst haben. Es sei nicht bekannt, ob die das Portrait bereits selbst gesehen hat, denn weder sie, noch ihr Umfeld habe bisher darauf reagiert, wie aus dem Kabinett von Landesgesundheitsminister Beke verlautete… 

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