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Mit Corona-Hilfen für 190.000 Unternehmen konnte Flandern volkswirtschaftliche Verluste in Milliardenhöhe vermeiden

Mit den Corona-Unterstützungsgeldern für Unternehmen konnte die flämische Landesregierung enorme wirtschaftliche Verluste vermeiden. Bisher wurden Unternehmen in Flandern rund 1,9 Mia. € Hilfeleistungen gewährt, womit volkswirtschaftliche Verluste von bis zu 6,5 Mia. € vermieden werden konnten. Dies ist aus einer Studie ersichtlich, die Landeswirtschafts- und Arbeitsministerin Hilde Crevits (CD&V) in Auftrag gegeben hatte.

Die Hilfsmaßnahmen von Seiten der flämischen Landesregierung sahen unterschiedlich aus. Sie gingen von Unterstützungen für Unternehmen, die während Corona zeitweise schließen mussten über Hilfeleistungen für Firmen, die zwar arbeiten konnten, aber Umsatzverluste hinnehmen mussten bis hin zu allgemeinen Schutzmechanismen. 

Durch all diese Hilfen und Unterstützungen konnten nach dieser Studie 1,89 Mia. € nach Anträgen von 192.000 Unternehmern ausgezahlt werden. Damit konnte ein Schrumpfen des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) in Flandern in Grenzen gehalten werden. Betroffen von den Corona-Maßnahmen und profitieren von den Entschädidungs- bzw. Unterstützungsmaßnahmen konnten z.B. Unternehmen aus der Gastronomie und aus der Veranstaltungsbranche, aus dem Reise- und Urlaubssektor sowie aus dem Einzel- und Großhandel. 

2020 sank das flämische BIP „nur“ um 6,1 %. Ohne die Hilfsmaßnahmen hätte dieser Wert bei rund 12,4 % gelegen. Auf diese Weise konnte ein allgemeiner Wohlstandsverlust von bis zu 6,5 Mia. € aufgefangen bzw. vermieden werden. Summa Summarum bedeutet das, dass jeder Euro Unterstützung 3,5 € Wohlstand „gerettet“ hat.

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