Audi teilt Produktion von elektrischen Autos auf Brüssel und Zwickau auf

Der elektrische Audi-SUV Q4 e-tron wird dann doch nicht im Brüsseler Werk vom Band rollen. Nach einer Meldung der flämischen Wirtschaftszeitung De Tijd und der Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ hat der Verwaltungsrat der Volkswagen-Gruppe beschlossen, diesen Wagen im deutschen Zwickau zu bauen. Aber, der Q8 e-tron wird auf jeden Fall in Brüssel gebaut. Dies wurde jetzt offiziell bestätigt.

Letzten Monat hatte das deutsche Fachmagazin Automobilwoche noch gemeldet, dass Audi in Brüssel den neuen elektrischen SUV Q4 e-tron bauen werde (wir berichteten). Doch das wird nicht der Fall sein. Der Vorstand der Volkswagengruppe hat beschlossen, dieses Fahrzeug in Zwickau in Sachsen vom Band laufen zu lassen.

Aber, der Q8 e-tron wird auf jeden Fall im Audi-Werk im Brüsseler Stadtteil Vorst gebaut, wie Peter D’hoore, der Sprecher des Werks, gegenüber De Tijd andeutete: „Das ist eine sehr gute Nachricht. Es ist eine phantastische Ehre, dass wir dieses Auto bauen dürfen. Die VW-Gruppe setzt ihre Strategie der Elektrifizierung konsequent fort und auch Audi Brussels spielt dabei langfristig eine zentrale Rolle.“

Dass der Q8 e-tron in Brüssel gebaut werden wird, kündigte Audi-CEO Markus Düssmann erst letzten Monat bei seinem Besuch in diesem Werk an (wir berichteten). Bei Audi in Brüssel-Vorst arbeiten etwa 3.000 Beschäftigte und die Produktion des aktuell hier gefertigten e-tron läuft wohl noch einige Jahre weiter. Der Q8 e-tron wird hier frühestens ab 2026 gebaut werden, was die Produktion an diesem belgischen Standort bis mindestens 2030 garantieren wird. 

Audi e-tron aus Brüsseler Produktion
Belga

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