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Wenn die Sechstagebahn in Gent keine Radsportler begrüßt, können hier Schulkinder ihr Examen schreiben

Am Freitag bot t’Kuipke in Gent, dass ist die berühmte Sechstageradrennbahn, ein ungewohntes Bild. Hunderte Schülerinnen und Schüler saßen im Innenraum an Einzeltischen, um dort coronasicher ihre Examen zu schreiben. 

Die Radrennbahn t’Kuipke bietet alles, was für eine solche Klausur nötig ist: Sie ist groß, es ist nicht zu kalt und die Belüftung ist gut. Also beschloss das Freinet-Athenäum von Gent diese Location kurzfristig anzumieten, um 350 Schülerinnen und Schülern einige Examen schreiben zu lassen.

Seit vier Tagen kommen die Schulkinder des Athenäums schon hierher, um coronasicher ihre schriftlichen Prüfungen abzulegen und auch in der kommenden Woche kommen sie wieder hierher.

Schon die Geräuschkulisse ist völlig anders. Heute hört man hier vereinzelt Kinderlachen, wo sonst Bahnradfahrer mit unglaublichen Geschwindigkeiten ihre Runden drehen. Und vom lautstarken Enthusiasmus der Fans ist auch nichts zu spüren.

Die Schulkinder finden diese Location etwas ganz besonderes und alles ist besser, als die Examenszeit im letzten Jahr vor Weihnachten. Weil in der eigenen Schule nur wenig Raum und Belüftung war, mussten die Prüfungen in Mantel und mit Mütze geschrieben werden, weil alle Fenster offenbleiben mussten. Dann ist das legendäre t’Kuipke doch ein besserer Ort für gute schulische Leistungen. 

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