Traktoren der flämischen Schweinemäster werden am kommenden Mittwoch durch Brüssel fahren

Flämische Schweinebauern werden am kommenden Mittwoch mit Traktoren nach Brüssel fahren, um die flämische Regierung aufzufordern, eine Lösung für die finanziellen Schwierigkeiten des Schweinesektors zu finden, kündigte die Algemeen Boerensyndicaat (ABS, dt.: Allgemeines Bauernsyndikat) am Sonntagnachmittag an. Die Landwirte planen, sich um 09:30 Uhr vor dem flämischen Parlament zu versammeln.

"Der Schweinesektor ist aufgrund der afrikanischen Schweinepest und der Coronakrise seit einiger Zeit finanziell ausgeblutet", erklärte der Vizepräsident der ABS, Paul Cerpentier, in einer Erklärung. "Die Regierung weigert sich, unserem Sektor in dieser Situation zu helfen. Sie kann es, aber es fehlt ihr eindeutig der politische Wille", fügte der Vorsitzende der zweitgrößten flämischen Bauernorganisation hinzu.

"Wir fordern die flämische Regierung deshalb auf, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Wir wollen, dass unsere Liquiditätsprobleme durch zusätzliche finanzielle Unterstützung gelöst werden. Und wir wollen Hilfe bei der Umstrukturierung des flämischen Schweinesektors zu einem leistungsfähigen, zukunftsorientierten und wirtschaftlich nachhaltigen Sektor", schloss Paul Cerpentier. 

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