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Kampf gegen Omikron: Frist zwischen der 2. und 3. Impfstoffdosis von Pfizer und Moderna wird verkürzt

Weil die Omikron-Variante des Corona-Virus sich stets mehr verbreitet, haben die Gesundheitsminister des Bundes und der Teilstaaten beschlossen, die Frist zwischen der zweiten und dritten Impfstoffdosis von Pfizer und Moderna von sechs auf vier Monate zu verkürzen. Die Fristen von zwei Monaten nach dem Impfstoff von Johnson&Johnson und von vier Monaten nach Astra Zeneca bleiben unverändert. 

Die Behörden folgen damit den Stellungnahmen des Obersten Gesundheitsrats und der Impf-Task-Force. Die Task Force hatte empfohlen, die Impfeinladungen vier Monate nach einem vollständigen Erstimpfungsschema mit einem Pfizer- oder Moderna-Impfstoff zu versenden. 

"Die Impfzentren werden kurzfristig ihre Kapazitäten anpassen und schneller mehr Personen einladen. Auch die QVax-Fristen werden angepasst", erklärten die verschiedenen zuständigen Minister in einer Pressemitteilung. 

In ihrer Pressemitteilung erinnerten sie außerdem daran, dass "die Impfung zwar ein hohes Schutzniveau bietet, aber nicht ausreicht, um die Zirkulation des Virus und damit das Erkrankungsrisiko zu verhindern. Andere Maßnahmen (Begrenzung der Kontakte, Abstand, Maske, ...) bleiben wichtig".  

Bis Ende Dezember werden 4 Millionen vollständig geimpfte Bürger eine Auffrischungsdosis erhalten haben. Von den Erwachsenen (18 Jahre und älter) müssen noch 4.250.000 ihre Auffrischungsdosis erhalten, wobei 1 Million Personen bereits für die letzte Dezemberhälfte 2021 geplant oder eingeladen sind, hieß es weiter. 

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