Die belgische Basis Prinzessin Elisabeth testet ein Elektrofahrzeug in der Antarktis

Die Teams der belgischen Basis Prinzessin Elisabeth (Foto), verfügen seit dem 10. Dezember über ein Elektrofahrzeug mit Raupenlaufwerk. Es handelt sich um das erste Elektrofahrzeug für die Polarforschung, wie die Verantwortlichen der Basis bekannt gaben.

Seit einer Woche ermöglicht der Antarctica des monegassischen Herstellers Venturi den Wissenschaftlern, sich mit ihrer Ausrüstung in dieser Region der Ostantarktis zu bewegen, wobei jegliche Störung des Ökosystems so gering wie möglich gehalten wird. Mit dem Fahrzeug wurden bereits verschiedene Missionen durchgeführt, wie z. B. die Wartung mehrerer autonomer Wetterbeobachtungsstationen oder der neuen belgischen Station zur Beobachtung der Atmosphäre auf dem antarktischen Festlandsockel in 2.300 m Höhe.

Das Fahrzeug kann bis zu sechs Personen, Ausrüstung und eine Ersatzbatterie an Bord nehmen, um die ursprüngliche Reichweite von 50 Kilometern bei Temperaturen von bis zu -50 °C zu verlängern.

"Die Mission unserer Stiftung und der Prinzessin-Elisabeth-Basis ist klar: Wir wollen Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, ihre Forschung in der Antarktis von einer leistungsstarken, emissionsfreien Basis aus zu betreiben. Die Venturi Antarctica entspricht voll und ganz dieser Vision", sagte Alain Hubert, Gründer und Präsident der International Polar Foundation. "Das 1992 unterzeichnete Madrider Protokoll fordert die Unterzeichnerstaaten des Antarktisvertrags auf, das Umweltmanagement ihrer Operationen kontinuierlich zu verbessern."

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