USA genehmigen milliardenschweres Medikament von Genter Biotech-Unternehmen Argenx

Das in Gent ansässige Biotech-Unternehmen Argenx hat die Zulassung der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) für die Einführung seines ersten Medikaments in den Vereinigten Staaten erhalten. Bei dem Medikament handelt sich um Efgartigimod, das unter dem Namen Vyvgart zur Behandlung der seltenen Muskelkrankheit Myasthenia gravis vermarktet werden soll. Analysten zufolge hat das Medikament ein Milliarden-Dollar-Potenzial. 

Die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat Vyvgart als Arzneimittel für seltene Krankheiten zugelassen. "Es gibt einen erheblichen ungedeckten medizinischen Bedarf für Patienten, die an Myasthenia gravis leiden", sagte Billy Dunn, Leiter der neurowissenschaftlichen Abteilung der FDA-Behörde. "Die heutige Zulassung ist ein wichtiger Schritt, um den Patienten eine neue therapeutische Option zur Verfügung zu stellen. 

Die Entscheidung der FDA wurde mit großer Spannung erwartet. Obwohl eigentlich damit zu rechnen war, dass Argenx die Zulassung erhalten würde. Argenx prüft, ob Efgartigimod auch bei anderen Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden kann. Analysten sprechen von einem langfristigen Umsatzpotenzial des Medikaments von 5 Mrd. USD pro Jahr. 

Das Genter Biotech-Unternehmen hat auch die Zulassung in Japan und der Europäischen Union beantragt.  

Argenx ist im Bel20-Index der Brüsseler Börse gelistet. Das Biotech-Unternehmen erforscht Medikamente gegen Krebs und schwere Autoimmunkrankheiten, die auf Antikörpern im Blut von Lamas basieren.

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