Messerstecherei am Antwerpener Hauptbahnhof: Mann lebensgefährlich verletzt

Bei der Messerstecherei am Samstagabend in der Nähe des Antwerpener Hauptbahnhofs ist das Opfer schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei mit, die kurz nach der Tat einen Verdächtigen festgenommen hatte.

Der Vorfall ereignete sich auf dem Königin-Astrid-Platz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Nach Angaben der Polizei war ein Streit zwischen zwei Männern ausgeartet. Einer der beiden zog ein Messer und verletzte seinen Kontrahenten im Gesicht. Der Verletzte konnte noch nicht identifiziert werden und hielt sich offenbar ohne gültige Ausweispapiere in Belgien auf.   

Die Polizei konnte kurz darauf in der Umgebung des Bahnhofs einen Verdächtigen festnehmen. Dieser hält sich ebenfalls ohne Papiere in Belgien auf. Der Mann schien unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden zu haben.  

Die Polizei leitete eine Untersuchung ein. Das Gerichtslabor begab sich an den Ort des Geschehens, um Spuren zu sichern. 

Das Opfer und sein Angreifer - beide tunesischer Herkunft - hatten sich bereits am Vortag wegen eines Mobiltelefons gestritten. Sie trafen sich am Samstag am Bahnhof und tranken gemeinsam etwas, bevor der Ton erneut eskalierte. Das Opfer wurde mit Stichwunden im Gesicht ins Krankenhaus gebracht. Sein Leben ist inzwischen nicht mehr in Gefahr.   

Der Angreifer konnte von der Polizei schnell festgenommen werden. Er wird am Sonntag vor einem Untersuchungsrichter erscheinen. 

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