Laden Video-Player ...

Beim Impfen vorgefuscht: Bürgermeisterin für 6 Monate aus ihrem Amt suspendiert

Veerle Heeren (CD&V - Foto), die Bürgermeisterin der Stadt Sint-Truiden in der Provinz Limburg, ist für die Dauer von 6 Monaten aus ihrem Amt gesetzt worden. Flanderns Landesinnenminister Bart Somers (Open VLD) sah sich zu diesem Schritt gezwungen, nach dem sich die Bürgermeisterin beim Impfen gegen Corona vorgefuscht hatte und lange, bevor sie an der Reihe war, geimpft wurde.

Sint-Truidens Bürgermeisterin Veerle Heeren, eine flämische Christdemokratin, hatte sich bereits im März gegen das Coronavirus Covid-19 impfen lassen, lange, bevor die allgemeine Bevölkerung oder Risikopatienten an der Reihe waren.

Als im Mai bekannt wurde, dass sie sich, einige ihrer Bekannten und ihrer Mitarbeiter vorzeitig mit überschüssigem Impfstoff impfen ließ, zog sie sich bereits einige Monate lang aus ihrem Ant zurück, doch seit August arbeitet sie wieder im Rathaus ihrer Stadt.  

Audit Flandern, die flämische Aufsichtsbehörde stellte in einem im August veröffentlichten Untersuchungsbericht fest, dass die Heeren gegen berufsethische Prinzipien verstoßen und somit einen schwerwiegenden Fehler gemacht habe.

Daraufhin forderte die Opposition im Stadtrat von Sint-Truiden, dass Heeren definitiv zurücktreten soll, was aber nicht passierte. Jetzt suspendiert sie Landesinnenminister Somers ab dem 1. Februar 2022 für die Dauer von 6 Monaten von ihrem Amt. Somers erklärte, dass ihm nichts anderes übrig bleibe, als eine solche schwere Sanktion auszusprechen, zumal Heeren die Fakten weiter völlig anders sehe und interpretiere. 

Meist gelesen auf VRT Nachrichten