Nicolas Maeterlinck

Omikron: Virologe Van Ranst sagt eine "sehr schwierige Periode" voraus

Der flämische Virologe Marc Van Ranst (Foto) von der Universität Löwen (KU Leuven) geht davon aus, dass die neue Coronavariante Omikron auch in Belgien für eine schwierige Phase sorgen wird, in der es viele Ansteckungen, viele Kranke und Hochdruck in den Krankenhäusern geben wird. Aber, auch das würden wir überstehen und dazu gibt er einige Tipps.

Virologe Van Ranst schreibt in einer ganzen Reihe von Twitter-Berichten, dass wir durch eine schwierige und unangenehme Phase durchmüssen, in der es viele neue Ansteckungen mit Corona, viele Erkrankte und eine „brutale Überbelastung“ der ersten Versorgungslinie im Gesundheitswesen geben wird: „Aber wie kommen mit dem Paket an Maßnahmen, das wir momentan haben, dadurch.“

„Die Omikron-Variante führt weniger oft zu ernsten und lebensbedrohenden Lungenentzündungen. Doch wir müssen durch eine Periode mit vielen Ominkron-Infizierungen“, so Van Ranst in einem seiner Tweets. „Omikron ist noch nicht unser Freund und er ist noch nicht die Rettung aus dieser Pandemie. Wir müssen es erst noch durch diese Omikronwelle schaffen, hoffentlich mit nicht allzu vielen Schrammen. Seien Sie vorsichtig, helfen Sie sich gegenseitig, geimpft oder nicht geimpft.“

Marc Van Ranst gibt einige Tipps mit, wie wir durch diese Omikron- oder 5. Coronawelle hindurch kommen:

  • Man kann 100 % Homeoffice wählen.
  • Man kann FFP2-Masken in vollen Bussen und Bahnen tragen.
  • Man kann Orte mit Gedränge, wo keine Mundmasken getragen werden, meiden.
  • Man sollte noch besser lüften, als bisher.
  • Man kann Schnelltests machen, wenn man in Innenräumen Menschen trifft.

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