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Die Quarantäne-Regelungen werden auch im Schulwesen in Belgien etwas gelockert

Jetzt, wo die Omikron-Variante um sich greift, werden auch die Quarantäne-Regelungen im belgischen Schulwesen etwas gelockert, um den Druck auf die Haushalte und die Familien in dieser Coronakrise etwas zu lockern und um Spannungen in der Wirtschaft und um Gesundheitswesen zu reduzieren.

Die Minister für Gesundheit und Bildung aus Bund, Ländern und Regionen haben am Mittwoch im Zuge einer digitalen Arbeitssitzung beschlossen, dass Schulklassen erst vollständig in Quarantäne gehen müssen, wenn sich mindestens 4 Kinder mit dem Virus angesteckt haben. Die Quarantäne soll auch nur 5 Tage dauern, statt 7 Tage wie bisher. 

Bis jetzt wurden die Klassen bereits nach 2 Infektionen in Quarantäne geschickt. In einer ersten Phase gilt diese Regelung für die Primarschulen und für die Kindergärten. Sie tritt ab dem kommenden Montag (10. Januar) in Kraft, wenn die verlängerten Weihnachtsferien zu Ende gehen.

In den Sekundarschulen werden vorerst noch die Test- und Quarantäne-Regelungen angewendet, die am Dienstag für die Erwachsenen von den Gesundheitsministern des Landes ausgearbeitet wurden (siehe nebenstehenden Beitrag).

Demnach müssen Sekundarschulkinder, die gegen Corona geimpft sind, nach einem Hochrisikokontakt nicht mehr automatisch in Quarantäne gehen und/oder einen PCR-Test ablegen. Nicht geimpfte Schulkinder aus dem Sekundarschulbereich müssen sich nach einem Hochrisikokontakt aber für die Dauer von 7 Tagen in Quarantäne begeben. Sie müssen sich zudem auch zweimal testen lassen und zwar am 1. und am 7. Tag der Quarantäne.  

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