Nicolas Maeterlinck

Vandenbroucke: „Omikron kann in Unternehmen und Krankenhäusern große Probleme verursachen"

Auf dem Höhepunkt dieser fünften Corona-Welle sind täglich bis zu 125.000 Infektionen zu befürchten und das kann große Probleme verursachen. In den Krankenhäusern, in Unternehmen, fast überall in der Gesellschaft laufen die Menschen Gefahr, wegen einer Omikron-Infektion krank zu werden oder in Quarantäne zu müssen. "Gemeinsam mit Premierminister De Croo prüfe ich, welche Notfallpläne für die Gesellschaft bereitstehen", sagte Gesundheitsminister Vandenbroucke (Foto) im Frühstücksradio („De ochtend“, dt.: „Der Morgen“) der VRT. 

„Wenn in einem optimistischen Szenario nur so etwas wie eine breite Erkältungswelle über uns hereinbricht, wenn dann Hunderttausende von Menschen gleichzeitig erkältet sind, haben wir immer noch ein riesiges Problem, die Gesellschaft in Gang zu halten".

In Krankenhäusern müssen wir uns überlegen, was zu tun ist, wenn zu viel Personal gleichzeitig krank ausfällt. "Wir müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass Aufgaben von mehr Menschen erledigt werden können, und wir müssen uns Gedanken darüber machen, wann jemand auf die Intensivstation verlegt wird und wann jemand dort wieder entlassen werden kann. Diese Art von Umorganisation muss geschehen", so der Gesundheitsminister.

Aber was ist mit der Industrie oder dem Handel? "Sie können nicht so viel tun, wenn ihre Arbeitnehmer ausfallen", räumt Vandenbroucke ein. "Aber in allen Bereichen muss man sich fragen: Wie organisieren wir uns, wenn immer mehr Menschen krank oder in Quarantäne zu Hause bleiben?"

Deshalb hat Vandenbroucke nur eine Botschaft: "Wir müssen diese Welle unbedingt bremsen."

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