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Vierte Impfung in Flandern? Möglich wäre dies bereits ab Ende Januar

Flanderns Gesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) bittet den Hohen Gesundheitsrat in Belgien um ein Gutachten bezüglich einer möglichen vierten Corona-Impfung für bestimmte Personenkreise. Eine solche vierte Impfung könne, so Beke, recht schnell organisiert werden.

Konkret bittet Landesgesundheitsminister Beke (Foto unten) den Hohen Gesundheitsrat um eine entsprechende Empfehlung für Personen mit Vorerkrankungen oder für Bewohner von Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Wenn die Experten dies für eine gute Idee halten, so Beke, könnten diese vierten Impfungen in Flandern bereits ab Ende Januar gesetzt werden.

Bei den möglicherweise ein viertes Mal zu impfenden Personen handele es sich um die, die bereits im September 2021 ihren Booster erhalten haben: „Sie leiden an chronischen Krankheiten oder haben ein geschwächtes Immunsystem. Dadurch laufen sie mehr Gefahr, mit einer Ansteckung in ein Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen.“

Ob auch der Rest der Bevölkerung eine vierte Impfung bekommen sollte, ließ Beke im Ungewissen: „Ich kann das nicht voraussagen, doch ich will es auch nicht ausschließen. Ich denke, dass das vielleicht einmal an der Tagesordnung sein kann.“ In der kommenden Woche soll das Gutachten vorliegen und ein Beschluss könnte danach rasch erfolgen. Inzwischen, so Beke, arbeite man auch auf eine Boosterimpfung für Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren. 

Wouter Beke

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