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"Ungewöhnliche aber solide Weihnachtsferien" an der belgischen Nordseeküste

Trotz Corona blickt „Westtoer“, der Tourismusverband der belgischen Küste, auf gute drei Wochen lange Weihnachtsferien zurück. In diesen drei Wochen wurden alleine rund 600.000 Tagestouristen in den Küstenbadeorten begrüßt. Zwar habe die zusätzliche Ferienwoche durch Corona nicht viel gebracht, doch nach Neujahr seien auffallend viele Niederländer an die belgische Küste gekommen und diese hätten auch zahlreiche Übernachtungen gebucht.

„Westtoer“ zählte in den vergangenen dreiwöchigen Weihnachtsferien etwa 600.000 Tagestouristen mit alleine 60.000 Gästen am ersten Sonntag des Jahres, genauer am 2. Januar. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Corona, waren das etwas weniger Tagesausflügler, doch die vergangenen Weihnachtsferien glänzten auch nicht immer mit schönstem Wetter.

Aber, es wurden an der Nordseeküste auch rund 1,8 Millionen Übernachtungen gebucht, wie der Verband mitteilte: „Hiermit schneiden die Weihnachtsferien deutlich besser ab, als im Coronajahr 2020 und es wurden sogar mehr Übernachtungen gebucht, als 2019.“ Hier schnitt die Woche zwischen den Feiertagen besser ab, als die Woche nach Neujahr.

In erster Linie zog es in den vergangenen Woche viele frankophone Landsleute aus der Wallonie oder aus Brüssel an die belgische Küste, doch auch zahlreiche Niederländer fanden wieder den Weg hierher, vor allem seit dem strengen Corona-Lockdown in deren Heimat. Bei den Online-Hotelbuchungen stieg der Anteil der Niederländer von 4 % am Anfang der Ferien auf 6 % zwischen den Feiertagen und weiter auf 7,5 % nach Neujahr, so „Westtoer“.

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